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Kernthemen

"Entscheidend ist nicht, was wir erleben, sondern wie wir empfinden, was wir erleben."

[Marie von Ebner-Eschenbach]


Positive wie negative Lebensthemen haben Einfluss auf das Erleben und Erfahren und manchmal sind die Menschen ihren eigenen Mustern aus Vergangenheit und Gegenwart buchstäblich „ausgeliefert“.

Das mäeutischen Pflege- und Betreuungsmodell geht z.B. mit biografischen Informationen aktiv um:

1. In der Erlebenswelt der Pflegenden und Betreuenden:
Sie werden sich der Spannungsfelder bewusst, denen sie in ihrer täglichen Arbeit ausgesetzt sind. Sie reflektieren ihr Verhalten im Hinblick auf ihren Umgang mit Bewohnern und Angehörigen.

2. In der Erlebenswelt der Bewohner:
Ihr individuelles Erleben bildet die Grundlage für den Umgang und die Kontakte zwischen ihnen und den Pflegenden/Betreuenden. Sie werden in ihren Prozessen von Verarbeitung, Verlust, Krankheit oder Heilung begleitet.

3. In der Erlebenswelt der Angehörigen:
Sie sind eingeladen, Teil zu haben am Leben ihres pflegebedürftigen Angehörigen und können sich als integrierter Bestandteil des gesamten Pflege- und Betreuungsprozesses fühlen und verstehen.